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Ausbau des PING Weiterbildungsraumes – Teil 2

Dienstag, Mai 31st, 2011

Letzten Sonntag haben wir wie geplant Netzwerkkabel im Weiterbildungsraum verlegt.

Mittlerweile befinden sich  zwischen Server- und Weiterbildungsraum ca. 600 Meter CAT7 Kabel. Die größte Herausfoderung war dabei die Netzwerkkabel durch die abgehängte Decke zu bekommen, ohne dabei jeden Deckenplatte demontieren zu müssen.
Dass haben wir dank einer ausgeklügelten Durchziehtechnik hinbekommen. Die Kabel sind nun ordentlich verlegt und befestigt.  Als nächstes müssen wir die Kabel an Dosen und Patchpanel patchen.

Sobald das auch erledigt ist, werden wir die Decke für die neuen Lampen vorbereiten.  Wir wollen dabei jede Lampe via CAN-Bus ansteuern um so immer eine optimale situationsabhängige Beleuchtung zu haben.

Hier noch ein paar Impressionen aus dem PING Vereinsheim:

PING öffnet Hackcenter zum 26C3 des CCC

Dienstag, Januar 19th, 2010

Zum 26. mal lud der Chaos Computer Club, vom 27. Dezember 2009 bis zum 30. Dezember 2009, zu seinem Chaos Communication Congress nach Berlin ein. Die Einrichtung von so genannten lokalen Hackcentern war jedoch neu in diesem Jahr. Wir vom PING e.V. fanden die Idee gut und wollten uns daran beteiligen. Nachdem wir die Zusage für einen Raum in der Emil-Figge-Str. 85 (Standort unseres Rechenzentrums) erhalten haben, meldeten wir uns offiziell im 26C3 Wiki als lokales Hackcenter für Dortmund an.

Den angemieteten Raum richteten wir in den Abendstunden des 26. Dezember 2009 für uns passend ein. Erste Netzwerkkabel wurden zwischen unserem Rechenzentrum und dem Hackcenter verlegt, Beamer, Notebook und Netzwerk-Switche getestet. Die Teilnahme am Kongressnetzwerk ermöglichte uns das VPN, welches sämtliche Hackzentren mit dem Kongress in Berlin verband. Nachdem die IT-Infrastruktur stand, statteten wir den Raum mit Stühlen, Sofa und Beleuchtung aus.

Am darauf folgendem Tag öffneten wir um 11 Uhr das Hackcenter und verfolgten den ersten Vortrag auf der Leinwand. In den Pausen zwischen den Vorträgen bauten wir eine Amateurfunkstation für Kurzwelle und Ultrakurzwelle auf, um mit der Welt sprechen zu können. Für nicht-Funkamateure hatten wir ein Ausbildungsrufzeichen vorliegen, damit Interessierte auch Funkbetrieb durchführen konnten. Bei Aufbau der Kurzwellenantenne mussten wir etwas improvisieren um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Ein Baum und eine alte, verrostete Gewindestange dienten uns als Antennenträger für die Kurzwellenantenne. Leider hatten wir nicht viel Zeit gehabt und gefunden um ausgiebig Funkbetrieb durchführen zu können.

Im weiteren Verlauf des Tages, begleitet von den Vorträgen, bauten wir unsere Elektronikbastelecke auf. Mit selbstgeätzten Platinen und einem Sack voller Bauteile begannen wir in zwei Teams mit dem Aufbau von fnordlichtern.

Abends stieg nicht nur die Besucherzahl weiter an, sondern auch unser Hunger. Kurzer Hand deckten wir uns mit wertvoller, ausgewogener Kost bei unserem Pizzaservice ein :-). Nach dem letzten Vortrag, gegen 1 Uhr, verließen die letzten Besucher das Hackcenter und erholten sich ein paar Stunden im Bett.

Am zweiten Tag des Kongresses öffneten wir erneut ab 11 Uhr unser Hackcenter. In den ersten Stunden war es etwas ruhig, daher arbeiteten wir weiter an den fnordlichtern und guckten die Vorträge weiter an. Die Pausen zwischen den Vorträgen füllten wir mit kurzen, sportlichen Spieleinlagen auf einer Wii. Das war eine gelungene Abwechslung zum Sitzen und Denken.

Passend zum Hackcenter gab es frisches Schinkenmett (Gehacktes :-) ) mit Zwiebel und Brötchen. Zum Abend hin füllte sich unser Hackcenter mit weiteren Mitgliedern und nicht-Mitgliedern. Bei Speis, Trank und den Vorträgen aus Berlin fand zwischen den Anwesenden reger Erfahrungsaustausch statt. Nach den vielen technischen Vorträgen und Gesprächen trainierten wir sogar unsere Lachmuskeln und schauten gespannt beim „Hacker Jeopardy“ zu.

Im Anschluss der Veranstaltung, es muss nach 2 Uhr gewesen sein, begannen wir mit dem Abbau des Hackcenters um den Raum wieder zurück übergeben zu können. Durchs verschneite Dortmund ging es dann mit dem Auto rutschend nach Hause.

Es hat eine Menge Spaß gemacht, so dass wir zum 27C3 wieder ein Hackcenter in Dortmund eröffnen wollen. Vielleicht dann über den gesamten Kongress.